Viele schreiben über ihre Erfahrung als Doktorandin oder Doktorand (einfach mal googlen). Persönlich finde ich es eine gute Sache und habe es während meiner Promotion ebenso gehalten: In dem Blog http://monimays.blogspot.de/ habe ich alle möglichen Gedanken zu meinem Promotionsthema gesammelt, durchgekaut, kommentiert, auf den Kopf gestellt, Bücher zusammen gefasst, Autoren zitiert und kommentiert. Es war eine öffentliche Ideensammlung, zu der immer wieder auch Input von anderen kam. Auch habe ich einige spannende Menschen darüber kennen gelernt - die ich später zum Teil auch im Reallife getroffen und mich ausgetauscht habe. Und für mich war es am einfachsten, einmal gefasste Gedanken dort wieder zu finden und fort zu führen.
Seit Jahren erlebe ich nun als Geschäftsführerin der zentralen Graduiertenschule der FAU nun die Promotion hinter den Kulissen und überlege schon länger, darüber zu schreiben, weil ich es für ein wahnsinnig spannendes Thema halte.
Ich weiß, eigentlich sind Blogs tot und nur noch Mikroblogs vielversprechend. Versteht mich nicht falsch: es ist eine Kunst, sich in 140 Zeichen zu fassen. Aber diese Themen sind zu schade, um sie so kurz zu halten und zu wichtig, um sie nur auf einer sachlichen Ebene zu halten. Als Mensch habe ich auch eine emotionale Einstellung zu vielen Themen, die mir begegnen. Und darum geht es in diesem Blog: meine Arbeit, mein Alltag, aktuelle Entwicklungen, spannende Momente aus einer persönlichen Perspektive. Hier geht es nicht um offizielle Informationen, sondern um Kommentare einer Privatperson zu aktuellen Themen.
Wer sich für allgemeine/sachliche Informationen zur Promotion interessiert, den möchte ich auf den Blog der Graduiertenschule der FAU bzw. auf unseren dortigen Facebook-Auftritt oder Twitter-Account verweisen.
Wer sich auf die eher persönliche Ebene einlassen will, ist hier goldrichtig.
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